Landeswettbewerb für Griechisch und Latein
Jürgen Ritzdorf und die Preisträger im Landeswettbewerb der Alten Sprachen „Certamen Rheno-Palatinum“
Foto: Peter Heinsch
Wie schon in den vergangenen Jahren waren erneut Schüler des Kurfürst-Salentin-Gymnasiums Andernach zur Preisverleihung des 21. Landeswettbewerbs für Griechisch und Latein nach Landau eingeladen. Sie hatten sich mit ausgezeichneten Arbeiten bei insgesamt 554 Teilnehmern in der Spitzengruppe plaziert.
Patrick Rohs hatte im Griechisch-Wettbewerb einen Text aus Homers „Ilias” mit einer Passage aus dem Alten Testament verglichen und die gewonnenen Erkenntnisse auf die Gegenwart bezogen. Dafür erhielt er die Anerkennung der Jury und den Preis der Stadt Ludwigshafen.
Mit dem Thema „Sklaverei in Antike und Gegenwart” hatte sich Marvin Müller beschäftigt und dabei einen Brief des römischen Philosophen Seneca als Grundlage seiner Betrachtungen genommen. Nachdem er bereits in der ersten Runde des Landeswettbewerbs im Fach Latein die zweitbeste Klausur seiner Jahrgangsstufe geschrieben hatte, konnte er erneut die Jury überzeugen. In Anwesenheit seines Fachlehrers, Schulleiter Gerd Schumann, überreichte ihm Staatssekretär Michael Ebling den Preis der Stadt Andernach und der Stadt Kaiserslautern.
Mit Susanne Göbel, Janina Röder und Kristina Schneichel erhielten drei weitere KSG-Schülerinnen eine Urkunde für besonders anerkennenswerte Leistungen beim „Certamen Rheno-Palatinum“, der offiziellen Bezeichnung des Wettbewerbs der Alten Sprachen.
RZ 24.4.2007
Erste Runde des Landeswettbewerbs Alte Sprachen
Mit gleich fünf Gewinnern in den Fächern Latein und Griechisch bestritt das Kurfürst-Salentin-Gymnasium Andernach erfolgreich die erste Runde des diesjährigen Landeswettbewerbs der Alten Sprachen „Certamen Rheno-Palatinum“.
Schulleiter Gerd Schumann gratulierte zunächst den beiden Sonderpreisträgern aus der MSS 13, Patrick Rohs und Alexander Krobbach, für ihre besonderen Auszeichnungen. Patrick Rohs, dem schon im Vorjahreswettbewerb für das Fach Griechisch der Preis der Stadt Ludwigshafen verliehen wurde, wird mit dem Thomas-Morus-Preis für herausragende Klausurleistungen in Latein und in Griechisch ausgezeichnet. Alexander Krobbach erhält für eine vorzügliche Arbeit im Fach Latein den Preis der italienischen Botschaft. Die beiden Preisträger werden ihre Anerkennung in Form von wertvollen Sach- und Geldpreisen auf der Preisverleihung der Certamen-Jury im April 2008 in Neustadt/Weinstraße entgegennehmen.
Auch über das gute Abschneiden der KSG-Schüler Susanne Göbel (MSS 13), Alexander Nagel (MSS 12) und Fabian Schneichel (MSS 12) freute sich Schulleiter Schumann bei der Verleihung der Urkunden für die „besonders anerkennenswerten Klausurleistungen“ in Latein bzw. Griechisch. Ebenso erhielt Patrick Rohs diese Auszeichnung über seinen Sonderpreis hinaus.
Die Teilnahme an einem solchen Sprachwettbewerb, betonte der Schulleiter, bereite besonders gut auf die Arbeitsweisen des Universitätsstudiums vor. Zudem könne der Vermerk „Preisträger“ auf dem Abiturzeugnis auch bei einer späteren Berufsbewerbung zu einem positiven Eindruck des Bewerbers beitragen. Über die persönliche Bedeutung für die Preisträger hinaus zeigten diese Auszeichnungen aber auch, dass der altsprachlichen Förderung am KSG ein ganz besonderer Stellenwert zukomme. Alle genannten Gewinner sind berechtigt, an der nächsthöheren Stufe des Wettbewerbs teilzunehmen, auf der eine schriftliche Hausarbeit zu einem lateinischen oder griechischen Thema verfasst werden muss.
J. Ritzdorf (19.12.2007)