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Aus dem Protokoll der Sitzung des Schulelternbeirats vom 6. Juni 2000


 Top 2 - Wiedereinführung des Schulsamstag alle 14 Tage

 1. Argumentation der Antragsteller für die Wiedereinführung des Schulsamstags

a) Der Schulsamstag verringert die Belastung der Schüler an den übrigen 5 Schultagen.

b) Freizeitaktivitäten werden durch geringen Nachmittagsunterricht weniger eingeschränkt.

c) Die Fahrschülersituation entspannt sich.

 

2. Argumentation für den schulfreien Samstag:

a) Der schulfreie Samstag ist notwendig zur Planung von Freizeit und Familienterminen.

b) Der Nachmittagsunterricht verringert sich auch bei 14tägigen Schulsamstagen nicht wesentlich. Die Fahrschülersituation verschärft sich durch größere Freistunden und einen zusätzlichen Schultag.

3. Argumentation des Personalrates:

a) 38 Lehrer sind für den schulfreien Samstag, 11 Lehrer für den Schulsamstag und 12 Lehrer enthielten sich.

b) Keine Garantie beim Schulsamstag auf weniger Nachmittagsunterricht

c) Höhere Lehrerbelastung

d) Verschlechterung der familiären Situation

e) Wegfall eines Tages für die Vor- und Nachbereitung von Unterricht bei Lehrern sowie der Hausaufgaben bei Schülern

 

4. Kommentar der Schülerverwaltung: Die Schüler sind mehrheitlich für den unterrichtsfreien Samstag

 

5. Ausführung des Schulleiters Herrn Häckells:

a) Arbeitserleichterung bei Umverteilung des Unterrichts auf 5 1/2 Arbeitstage

b) Samstagvormittagsunterricht ist dem Nachmittagsunterricht vorzuziehen.

c) Schülerpflichten gehen vor Freizeitgestaltung.

 

6. Abstimmung über den Antrag der Wiedereinführung des Schulsamstags:

Drei Mitglieder des Schulelternbeirates stimmten für die Wiedereinführung des Schulsamstages.

Fünf stimmten gegen die Wiedereinführung des Schulsamstages, und vier enthielten sich.