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Regionalwettbewerb „Jugend forscht“


„Mit Arbeiten auf hohem Niveau“, so die Jury, beteiligte sich das Andernacher Kurfürst-Salentin-Gymnasium beim 35. Regionalwettbewerb „Jugend forscht, Schüler experimentieren“, der wegen der hohen Meldezahlen - rund 170 Kandidaten waren angetreten - zweigeteilt in Neuwied und Koblenz durchgeführt wurde. Betreut wurden die Teilnehmer von den Patenfirmen Lohmann und RWE-Energie.

 Im Fachgebiet Physik erreichten Dominik Gunkel und Reinhold Zimmermann mit ihren Arbeiten einen Anerkennungspreis und einen zweiten Platz. Dominik baute in Eigenregie einen Stickstofflaser, Reinhold untersuchte die Wirkungsweise von Rotorblättern. Im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften reflektierten Elmar Daiber und Manuel Allspach über „Strukturwandel in der Landwirtschaft an Beispielen aus der Gemeinde Ochtendung“ bzw. über „Probleme und Sozialstruktur eines innerstädtischen Wohngebietes“. Sie erhielten dafür einen dritten und einen zweiten Preis. Michael Schmitz nahm mit verschiedenen Meßmethoden Untersuchungen der Gewässergüte an der Nette vor und schnitt im Fachgebiet Biologie ebenfalls erfolgreich mit einem dritten Preis ab.

 As in der Jungforscher-Garde der Salentiner war Manuel Kohl. Mit einer vielbeachteten Studie zur Bodenatmung brachte er es im Fachgebiet Chemie auf einen ersten Platz und ist damit automatisch für den Landesentscheid Anfang April in den Räumen der BASF Ludwigshafen qualifiziert. Ziel seiner Arbeit war es, zwei verschiedene Meßmethoden zur Bestimmung der Bodenatmung zu untersuchen und die bessere von beiden „unterrichtstauglich“ zu machen. Der Isermeyer-Methode, die die Kohlendioxyd-Produktion der Mikroorganismen im Erdreich durch Titration bestimmt, stellte er die manometrische Methode gegenüber, bei der man durch den Druckabfall im Meßgefäß auf den Sauerstoffverbrauch durch die Mikroorganismen schließen kann. Mit Hilfe des schuleigenen Meßgeräts Oxi-Top-Control stellte er die manometrische Bestimmungsmethode aufgrund der Untersuchungen in den verschiedenen Applikationsbereichen als die für die Schule praktikablere heraus. Bei seinen Forschungen stand Manuel in engem Kontakt mit Professor Platen von der Fachhochschule Gießen, der die Meßapparatur in Zusammenarbeit mit der Firma WTW entwickelt hatte.

 G.S.