Die Jahrgänge berichten: 1960
Vierzig Jahre nach der Abiturprüfung traf sich der Jahrgang, der 1951 erstmals das Kurfürst-Salentin-Gymnasium betreten hatte.
Wir hatten uns vorher schon in unregelmäßigen Abständen gesehen, und auch diesmal nahmen, wie sonst auch, unsere Frauen am Treffen teil. Unser altes Gymnasium war am 13. Mai 2000 der erste Anlaufpunkt, wo wir die Zeremonie der gegenseitigen Wiedererkennung feierten. Auch die Schule selbst bot sich denen, die sie nur aus jener Zeit in Erinnerung hatten, in einem ziemlich veränderten Aussehen dar. Oberstudiendirektor Häckell und Oberstudienrat Dr. Fischer waren so freundlich, uns zu betreuen, die erheblich erweiterten Gebäude zu zeigen und ein wenig über heutige Gymnasialausbildung zu referieren.
Bei Kaffee und Kuchen (altersgerecht) tauschten wir im Parkhotel „Am Schänzchen“ viele Erinnerungen aus, um danach bei einer Stadtführung den Stätten unseres ehemaligen „Wirkens“ zu begegnen. Selbst für den Schreiber dieser Zeilen, der in Andernach geboren und aufgewachsen ist, war es die erste Stadtführung. Das Schänzchen (einst Ort eines aufregenden gemeinsamen Tanzkurses) beherbergte uns auch zum Abendessen und zu den Gesprächen danach, bei denen viele unserer Jugendereignisse nicht nur wiederbelebt, sondern bestimmt auch ein wenig verklärt wurden. Schön war's, so richtig in Nostalgie zu schwelgen. Von den damals etwa 60 Schülern aus zwei Sexten war gerade mal ein kleines Häuflein von 15 Glücklichen beim Abi übriggeblieben. Die restlichen fünf der insgesamt 20 Abiturienten waren im Laufe der Zeit von draußen dazugekommen. Folgende ehemalige Salentiner haben am Treffen teilgenommen: Dr. Becker Peter, Deres Günter, Exner Horst, Fleskes Wilhelm, Freisberg Friedrich, Hoch Hermann, Kyrberg Werner, Lenz Siegfried, Mallener Manfred, Merkelbach Harald, Meyer-Hent-schel Karl, Schiller Reinhard, Stitz Rolf, Ströher Hans-Helmut, Dr. Uenzen Winfried, Windscheif Paul, Winkelmann Bernd.
Folgende Klassenkameraden waren leider verhindert: Adler Paul, Dr. Erich Karl-Heinz, Hartmann Heiner, Jost Bernd, Trotz intensiver Bemühungen war es uns nicht gelungen, unseren ehemaligen Reinhold Efinger ausfindig zu machen.
In fünf Jahren werden wir uns wiedersehen.
Friedrich Freisberg