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Fremdsprachenwettbewerbe


Schüler und Lehrer des Kurfürst-Salentin-Gymnasiums hatten allen Grund zur Freude über den tollen Erfolg beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen. Robert Schmidt und Caroline Schmitt konnten jeweils einen dritten Platz in den Sparten Englisch bzw. Französisch belegen.

„Bei der großen Teilnehmerzahl stellt dieses Resultat eine sehr gute Leistung der Salentiner dar“, über die sich Schulleiter Eberhard Häckell zusammen mit dem Förderverein des KSG freuten. Die Sieger erhielten jeweils einen Buchgutschein im Wert von 40 Mark vom Förderverein; Sebastian Bourmer und Michael Müller, die ebenfalls am Wettbewerb teilgenommen hatten, erhielten Buchpreise. RZ 27.128. Mai 2000

Ein Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes erhielt Kirsten Rulf aus Mendig. Die frischgebackene Abiturientin des Andernacher Kurfürst-Salentin-Gymnasiums war eine der drei Besten beim 14. rheinland-pfälzischen Altspra-chen-Wettbewerb „Certamen-Rheno-Palatinum“, der mit 600 Kandidaten gestartet war.

Sie erhielt als erste Teilnehmerin des KSG diese Förderung und Auszeichnung, die hoch einzustufen ist, da Kirsten mit Latein als zweiter Fremdsprache neben Englisch und Französisch eigentlich Neusprachlerin ist. Nach einem Praktikum bei der Raiffeisenbank Pellenz und bei der RZ, für die sie schon als Schülerin Beiträge schrieb, will die Laureatin an der Universität Trier Medienwissenschaften, Germanistik und Philosophie studieren.

Im dreistufigen Wettbewerb, den sie in Klasse zwölf des KSG mit einer Klausur unter Abiturbedingungen begann, glänzte sie in Stufe zwei mit einer Hausarbeit zum Thema: „Wieviel Freiheit hat der Mensch?“ Hier war ein lateinischer Text zu übersetzen und im Hinblick auf die Grundthesen der stoischen Philosophie zu interpretieren. Für die Bearbeitung der Frage wählte sie die Form des Dialogs. Sie ließ einen fiktiven Pharisäer und den römischen Philosophen und Feldherrn Cato ein Streitgespräch führen. Die originelle Behandlung des Themas brachte ihr viel Lob von Lehrern und Juroren ein. Belohnt wurde sie dafür mit dem Preis der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft sowie dem Preis des Kultusministeriums, dotiert mit 500 Mark.

Mit Bravour meisterte Kirsten dann auch die letzte und schwierigste Etappe, nämlich das Kolloquium in der Universität Mainz. Acht Finalisten mußten sich hier zunächst in einer anderthalbstündigen Diskussionsrunde profilieren, bevor sie dann noch in Einzelgesprächen mit Professoren zwei Stunden lang auf „Herz und Nieren“ getestet wurde.

Sein Talent für Fremdsprachen stellte Christoph Schmitt unter Beweis. Im Bundeswettbewerb Fremdsprachen nahm er mit Latein und Französisch erfolgreich am Mehrsprachenwettbewerb teil. Als Sieger der zweiten Runde muß er nun eine schriftliche Hausarbeit anfertigen. Seine Aufgabe bestand darin, die Verfilmung von Cyrano de Bergerac (gespielt von Gerard Depardieu) mit der literarischen Vorlage zu vergleichen und einen inhaltlich dazu passenden lateinischen Text zu finden. Die Textauswahl ist ausreichend zu begründen, wobei an einer beliebigen Stelle der Begründung eine Passage von rund fünfzig Wörtern in lateinischer Sprache eingefügt werden soll.

 

G.S.